Tokyo Auto Salon 2016 – Teil 2

62-tokyo-auto-salon-2016 Weiter gehts mit der Berichterstattung zum Tokyo Auto Salon 2016. Nils von JDMjunkies.ch führt uns auch im zweiten Teil durch die Hallen der Messe und zeigt uns diverse Highlights. Wer den ersten Teil verpasst hat findet ihn HIER. Drift: Die grösste Fankultur in Japan dürften wohl Drift-Events haben. Dabei geht es mehr um Fahrzeugbeherrschung als um Sekundenbruchteile und perfekt gefahrene Linien, was aber nicht über die hohe Professionalität hinwegtäuschen sollte, die in den letzten Jahren Einzug gehalten hat. Beginnen wir mit den D1 street-legal Fahrzeugen mit Strassenzulassung, wie z.B. dieser S14.A von Car Modify Wonder: 43-tokyo-auto-salon-2016 Oder diese in der „Street legal Ladies“ klasse teilnehmende S15 Nissan Silvia: 44-tokyo-auto-salon-2016 In den grösseren D1GP Klassen sind auch bekannte Firmen mit viel Geld eingestiegen, unter anderem zu sehen an einem Lexus LF-A mit TRD Nascar V8 Motorisierung! 45-tokyo-auto-salon-2016 Oder diesem Sunoco / Liberty Walk GT-R: 46-tokyo-auto-salon-2016 Ein weiterer Hochleistungswagen ist dieser Dunlop GT-86 von Yoichi Imamura und OTG Motorsports mit TRD PH1 5,9L V8 Motor und 740PS in einem 1300kg Chassis. 47-tokyo-auto-salon-2016 Verrückt wenn man bedenkt, dass der erste Sieger der D1 Serie einen kleinen Corolla AE86 mit Vergaser fuhr. Weitere D1 Teilnehmer sind der MarkII / Chaser Toyota von D-Max oder der Bee-R Toyota Crown gleich dahinter: 48-tokyo-auto-salon-2016 Hier sieht man auch die Kid’s Heart S15 Silvia, sowie dahinter den legendären, zum Heckantrieb umgebauten Lancer EvoX von Team Orange. 49-tokyo-auto-salon-2016 Bandoh racing / WED’s Sport war mit mehreren Fahrzeugen vertreten. Darunter ihr bekannter Chaser / Mark II: 50-tokyo-auto-salon-2016 51-tokyo-auto-salon-2016 Aber auch mit dem neueren MarkX: 52-tokyo-auto-salon-2016 Nach einem Zwist zwischen D1 Gründer Daijiro Inada und den neuen Organisatoren verliess Daijiro die Firma und gründete seine eigene Drift Serie namens „Drift Muscle“. Bekanntere Teilnehmer dürften da die Yashio Factory 180SX: 53-tokyo-auto-salon-2016 Oder die passende S15 Nissan Silvia sein: 54-tokyo-auto-salon-2016 ZSS Racing hatte ebenfalls eine grosse Auswahl an Driftfahrzeugen. Im Vordergrund eine Toyota Mark II / Chaser-variante und dahinter mehrere Silvia-Modelle zu sehen: 55-tokyo-auto-salon-2016 Am Stand von Rush Motorsports war Tetsuya Hibino’s R33 GT-R Nissan Skyline aus der Formula Drift Japan Serie ausgestellt. 56-tokyo-auto-salon-2016 Classics: Eigentlich ist TAS eher bekannt für seine Produkte für neue Fahrzeuge, doch der Fuji Speedway feierte im Dezember 2015 sein 50Jähriges Bestehen und brachte zum Jubiläum ein paar der legendärsten Japanischen Rennveteranen aus der goldenen Ära mit. Zum Beispiel den Toyota 7, der 1969 am Fuji Speedway als Teil der japanischen Can-Am Serie fuhr. Das gezeigte Fahrzeug war Toyota’s zweite Variante des aerodynamischen Prototypen, vorangetrieben durch einen verbesserten Toyota/ Yamaha 5.0L, 32-Ventil DOHC V8 mit 584PS. 57-tokyo-auto-salon-2016 Bevor aus Prince und Datsun später Nissan wurde, baute Prince den Legendären R380, welcher Yoshikazu Sunako am dritten Grand Prix am Fuji speedway 1955 zum Sieg pilotierte, gefolgt von Hideo Oishi in einem baugleichen R380, welcher erfolgreich die Porsche 906‘s besiegte, was Prince’s erklärtes Ziel war. 58-tokyo-auto-salon-2016 Am Stand von NGK stand eine weitere Japanische Legende. Der 1976 Kojima-Engineering KE007, das komplett in Japan entwickelte F1 Fahrzeug. Nach einem Unfall im erfolgreichen Qualifying schaffte es Kojima innerhalb von 2 Tagen ein komplett neues Fahrzeug inkl. Monocoque zu bauen . Und während Hunt und Lauda um den Sieg kämpften, fuhr die japanische Rennlegende Masahiro Hasemi die Schnellste Rundenzeit im einizgen F1 Rennen an dem dieser Wagen jemals teilnahm. 59-tokyo-auto-salon-2016 SuperGT: Meine liebsten Japanischen Rennserien ist SuperGT mit seinen beiden Klassen, früher bekannt unter dem Namen JGTC. In der GT300 und GT500 Klasse kämpfen meist Werks-unterstütze Teams um Punkte und PR. So war es auch nicht verwunderlich das viele Fahrzeug- und Teilehersteller SuperGT Fahrzeuge zur Schau stellten. Zum Beispiel Honda den 2015er Super Autobacs ARTA NSX Concept, der von Kosuke Matsuura und Tomoki Nojiri pilotiert wurde. 60-tokyo-auto-salon-2016 Super Autobacs den Arta CR-Z GT aus der kleineren GT300 Klasse: 61-tokyo-auto-salon-2016 UpGarage den in der gleichen Klasse fahrenden Toyota GT-86: 63-tokyo-auto-salon-2016 Ebenso in der GT300 Klasse fährt der Subaru STi BRZ GT: 64-tokyo-auto-salon-2016 Nissan / NISMO stellte mit dem Autech Motul GT-R aus der GT500 Klasse das Meisterauto aus. 65-tokyo-auto-salon-2016 Und zu guter Letzt hatte Toyota-Werkstuner TRD mit APR noch den neuen Prius ZVW50 als getunte Strassenvariante, sowie als SuperGT Fahrzeug am Start. Motorsport auf höchsten Niveau in einem Prius? In Japan nichts aussergewöhnliches. 66-tokyo-auto-salon-2016 67-tokyo-auto-salon-2016 Vierteilmeile / Drag Früher in Japan ein riesen Ding, heute leider fast vergessen. Auch weil beim Tsunami eine der wenigen Rennstrecken zerstört und nie mehr aufgebaut wurde. Trozdem gibt es noch immer wenige Firmen, die sich vor allem im Amateur-Dragracing betätigen. Unter anderem Club RH9 (zu dem Firmen mit 9-Sekunden Fahrzeugen gehören). Einer seiner bekannteren Mitglieder ist PitroadM hier mit ihrem neusten 900PS Monster Mitsubishi GTO (bei uns 3000GT), V6 Biturbo mit Allrad (Auf Single-Turbo umgebaut): 68-tokyo-auto-salon-2016 Clubsport: In der Eventmeile draussen stand ein Trio von Getunten Toyota ProBox, die wohl für eine Art Wettbewerb oder one-make race genutzt wurden / werden. Ich konnte leider nicht mehr darüber herausfinden. 69-tokyo-auto-salon-2016 70-tokyo-auto-salon-2016 Neben all dem Anderen ist der Tokyo AutoSalon also für jeden Motorsportbegeisterten zu empfehlen. Es gibt tausende Rennsportprodukte, viele Ausstellerfahrzeuge und eine wahnsinnig beigeisterte Besuchermeute zu sehen. Auf jeden Fall zu empfehlen! Hunderte weitere Bilder sind auf www.JDMjunkies.ch zu finden. Würde mich freuen wenn ihr mal vorbeischaut und hoffe der Bericht hat euch gefallen. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal bei Nils für die beiden ausführlichen Berichte inkl. Fotos bedanken! 71-tokyo-auto-salon-2016

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